Meine Nähe zu Jülich

June 19, 2015

Drei Monate bin ich jetzt im Jülicher Bürgermeisterwahlkampf unterwegs. Ich habe von Anfang an viel Freude daran gehabt, weil ich sehr offen und freundlich empfangen wurde.

Die acht Mitglieder der Findungskommission von CDU und SPD wählten mich einstimmig aus. Die Mitgliederversammlungen der beiden Parteien nominierten mich mit sehr überzeugenden Ergebnissen zu ihrem gemeinsamen Kandidaten. Mein Wahlkampfteam arbeitet unermüdlich und mit vielen kreativen Ideen für unseren gemeinsamen Erfolg.

Herzlichen Dank an meine vielen fleißigen Mitstreiter.

 

Ich habe in der Stadt und in den Dörfern rund 300 Jülicherinnen und Jülicher persönlich kennengelernt und viele positive Reaktionen auf meine Kandidatur erhalten. Das ist eine sehr intensive Zeit mit vielen eindrucksvollen Erfahrungen. Und sie ist noch lange nicht zu Ende.

 

Vorgestern hatte die FDP alle Jülicher Bürgermeisterkandidaten eingeladen. Sie wählte einen Kandidaten aus, den sie im Wahlkampf unterstützen will. Die Wahl fiel nicht auf mich. Gegen diese demokratische Entscheidung ist nichts zu sagen. Doch die Begründung ist seltsam. Ich hätte trotz klarer fachlicher Kompetenzen meine Nähe zu Jülich nicht überzeugend darstellen können.

Man strebt das Amt eines Bürgermeisters nicht wegen der Karriere oder wegen der Bezahlung an. Dazu ist dieser Beruf zu anstrengend. Ich kenne einige Bürgermeister persönlich. Alle wissen von den Strapazen und der hohen Verantwortung ihrer Arbeit zu berichten. Nach langjähriger Tätigkeit leidet fast immer auch die Gesundheit.

Jülich braucht einen Hauptverwaltungsbeamten und Vorsitzenden des Rates, der weiß, wie Verwaltung und Politik funktionieren und zusammenarbeiten müssen. Das ist kein Experimentierfeld für interessierte Laien.

 

Mein Motiv ist es, diese schöne und traditionsreiche Stadt in eine sichere und erfolgreiche Zukunft zu führen. Dafür arbeite ich auch jetzt schon. Mit einer stabilen Ratsmehrheit aus CDU und SPD  - und nur mit dieser Mehrheit - können wir vieles verändern und verbessern.

 

Ich ärgere mich über Jülichs versäumte Chancen und brachliegendes Potenzial.

Warum ärgere ich mich darüber? Ich könnte doch mit meinen guten privaten und beruflichen Verhältnissen sehr zufrieden sein. Warum will ich etwas für Jülich tun?

Und warum freue ich mich jedesmal, wenn ich mit meinen Freunden und Bekannten in Jülich einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Situation dieser Stadt machen kann?

Ich weiß, warum das so ist:

Grund dafür ist meine Nähe zu Jülich, die ich längst gefunden habe und unabhängig vom Wahlergebnis am 13. September auch nicht verlieren werde.

Die 17 Minuten Autofahrt von Arnoldsweiler nach Jülich werden dabei kein Hindernis sein, liebe FDP. Vielleicht überzeuge ich euch ja auch noch davon. Bei CDU und SPD ist mir das schon gelungen.

 

Wir arbeiten weiter.

Gemeinsam für Jülich.

 

 

 

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