Kein Kahlschlag an der Rur

September 17, 2015

 

Viele Emotionen beherrschten in den vergangenen Monaten die Diskussionen um die Entfernung von Bäumen auf dem Rurdamm. Für viele Jülicherinnen und Jülicher ist der Rurdamm ein Stück Heimat, ein Naherholungsgebiet, das erhalten werden muss. So sehe ich das auch. Schönes darf nicht zerstört werden.

Zur Versachlichung der Thematik hatte die Verwaltung auf Antrag der Fraktionen von CDU und SPD im Stadtrat zu einer Informationsveranstaltung über die geplanten Rodungsmaßnahmen bei Kastanien und Pappeln auf bzw. vor dem Rurdamm eingeladen. Dort stellten Experten des Wasserverbandes den interessierten Besuchern die Planungen vor.

In vielen Punkten waren die zuvor geäußerten Befürchtungen unbegründet.

Es ist eindeutig nicht vorgesehen, den Baumbestand am Rurdamm komplett zu entfernen. Es werden nicht alle Pappeln abgeholzt, sondern nach bisherigem Stand eine zweistellige Anzahl kranker oder umsturzgefährdeter Bäumen. Kastanien müssen grundsätzlich nicht entfernt werden. Nur wenige kranke oder beschädigte Bäume sind betroffen.

Es steht daher fest, dass der Rurdamm mit seinem schönen alten Baumbestand erhalten bleibt.

Der Rat der Stadt Jülich kann erst sinnvoll entscheiden, wie der weitere Verlauf der Maßnahmen des Wasserverbandes sein soll, wenn er die genaue Anzahl der betroffenen Bäume, deren Standorte und die Möglichkeiten zur Nachbepflanzung kennt. Dazu muss zunächst ein Gutachten erstellt werden. Auf der Grundlage dieses Gutachtens kann der Rat entscheiden. Auch der neue Bürgermeister wird sich in diese Beschlussfassung einbringen. Er tritt erst am 21. Oktober 2015 sein Amt an. Es besteht also kein Anlass zur Hektik und es gibt keinen Handlungsdruck. Wir können die Entscheidung des Rates in Ruhe vorbereiten.

Jülich behält seinen Rurdamm und die Bürgerinnen und Bürger behalten ihr Stück Heimat.

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